Bilderbuch - Sommerferien in Norwegen auf den Lofoten im Jahre 2007.
Norwegen 2007. Sommerferien auf den Lofoten.
02. - 16. August 2006
Meine diesjährigen Sommerferien führten mich wieder hoch in den Norden, bis über den nördlichen Polarkreis. Mit dabei waren diesmal Philipp (Phipsi - seit diesen Ferien Phischpi genannt), Pascal (Pischi - seit diesen Ferien Pipschi genannt) und Joel. Unser Flug führte uns über Kopenhagen und Oslo nach Bodø, von wo wir mit der Fähre gleich wieder ablegten und nach einer dreistündigen, stürmischen und turbulenten Fahrt durch die Vestfjorden an unserem Ziel - den Lofoten - ankamen.
Die Reise war von Anfang an sehr spontan geplant. Unser Idee war, mit Bus und Schiffen durch die Lofoten zu reisen, und an schönen Orten zu verweilen und unsere zwei Zelte aufzuschlagen. Aber die Pläne sollten sich kurzfristig ändern. Um Schiffe machten wir (zumindest ich und ein bisschen auch Pischpi) nach der unschönen Überfahrt bei unserer Ankunft einen weiten Bogen, und die Busse waren zum einen sehr teuer, und setzten uns jeweils irgendwo draussen in der norwegischen Pampa ab - weit weg von irgendwelchen Nahrungsquellen, Campingplätzen oder sonstigen interessanten Plätzchen. Wir beschlossen deshalb, uns für 5 Tage einen billigen Wagen zu mieten. Rent a Car Lofoten heisst die Firma, welche am Fährhafen von Svolvær zuhause ist und billige, alte Wagen vermietet (wer je in Versuchung kommen sollte, dort ebenfalls ein Auto zu mieten, sollte besser die Finger von unserem Ford Scorpio Kombi lassen - die hintere Verschalung und der vordere Radschutz werden wohl auch bei allen zukünftigen Fahrten wieder fröhlich am Boden streifen und den MieterInnen das Fahren zum Erlebnis machen :-)). Diese Planänderung war aber jede Krone wert, und so machten wir uns daraufhin mit neugewonnener Flexibilität und Mobilität auf weitere Erkundungstouren auf den schönen Lofoten.
Etwa zur Halbzeit unserer Reise erreichten wir dann den nördlichsten Punkt der Lofoten - mit dem schönen Namen Fiskebøl. Unser Camping-Platz in diesem kleinen Nest lag direkt an einem langen, weissen Sandstrand, welcher sogar eine Portion Karibik-Stimmung aufkommen liess.
Nach dem Erreichen des nördlichsten Punktes der Loften entschlossen wir uns dann, wieder zurück, Richtung Moskenes zu fahren. Von dort sollte uns dann die inzwischen gefürchtete und verhasste Fähre (welche sich auf der Rückfahrt aber zu unserer grossen Freude von der friedlichen Seite zeigte) wieder nach Bodø bringen.
Zurück auf dem norwegischen Festland verbrachten wir noch zwei friedliche Tage in Bodø. Neben zahlreichen und langen Skat-Partien, besuchten wir an einem Tag auch noch ein für norwegische Verhältnisse wohl grosses und modernes Vergnügungs- und Freizeitbad, wo Pipschi und Joel die norwegischen TennagerInnen mit akrobatischen Sprungturm-Einlagen beeindruckten und unterhielten.






















































